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Stimmen

Stimmen zur Werkstatt 

Was ist DenkFormKompetenz? Welche Fragen stehen im Mittelpunkt der Werkstatt? Unser Trailer gibt einen ersten Einblick und lässt die Idee bereits vor ihrem Beginn lebendig werden.

Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar: Worauf freuen Sie sich? Welche Fragen bewegen Sie?
Oder wenn Sie nicht teilnehmen können: Warum wären Sie gerne dabei gewesen?

Kommentare können Sie selbst hinterlassen (leider nur mit Google-Konto) oder an dfk@uni-muenster.de senden (dann stellen wir sie ein) - natürlich sind auch kurze Videonachrichten möglich!

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Carolin Hohmann (Innsbruck):  


Prof. Dr. Dr. Oliver Reis (Paderborn): 

Über das Netzwerk für Theologie und Hochschuldidaktik habe ich den Hinweis auf diese Tagung erhalten und bin von dem Thema und der Tagungsstruktur sehr begeistert. Zu dem Zeitpunkt am 19./20.08.2026 bin ich leider im Urlaub, aber ich würde gerne am dem Kreis dranbleiben und Hinweise bekommen, wenn ihr wieder etwas plant. Dieses Experiment, Theologie  jenseits des kognitiven, rationalen und körperlosen Diskurses, zu entfalten, ist für mich dran. Für mich hat die Theologie ihre Bezüge in die sozialen Praktiken verloren. Von daher wünsche ich euch intensive Tage unterhalb der sonstigen theologischen Praktiken und ich möchte mich auch gerne bei einem anderen Treffen mit einem Beitrag beteiligen.

 

Dr. Guido Hunze (Münster):

 

Dr. Christian Kern (Münster):

 


Prof. Dr. Dr. Norbert Brieden (Köln): 

Gerne wäre ich zum Workshop Denkformkompetenz gekommen, weil er kreativ unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten wie Musik, Tanz, Schauspiel, Lyrik und sogar politischen Protest nutzt, um ins theologische Denken zu kommen. Schon in meiner theologischen Dissertation zum Thema „Kreatives Visualisieren und Korrelative Religionsdidaktik“ (Bochum 2005) habe ich mich mit den komplexen Übersetzungsprozessen zwischen Wort- und Bildsprache beschäftigt - und an kreativen Produkten von Oberstufenschüler:innen deren Potential für theologische Denkentwicklungen nachzuzeichnen versucht. Super finde ich es, Menschen aus verschiedenen theologischen Disziplinen zusammenzuführen - das ist für mich auch der große Mehrwert der theologischen Hochschuldidaktik und der Kommunikativen Theologie. Mein Bedauern darüber, dass ich wegen einer zeitgleich stattfindenden Schulbuchtagung nicht an diesem Workshop teilnehmen kann, verbinde ich mit der Einladung zum VI. Kongress Kommunikative Theologie, der über Fronleichnam 2027 in Köln stattfindet - und mit dem vielsagenden Titel: „Mind the Gap: Mystik und Widerstand im (Un-)Übersetzbaren“ auch zu kreativen Über-Setzungen beim gemeinsamen Theologisieren anregen möchte!

 

Matthias Gabriel Beckmann (Leverkusen): 

Obwohl ich die Werkstatt mit geplant habe, kann ich leider nicht dabei sein. Ich finde es schade eine Werkstatt zu verpassen, in der Theolog:innen zusammenkommen, um Theologie in unterschiedlichen Denk-, Darstellungs- und Interaktionsformen zu erproben. Ich hätte mir sehr gewünscht, diese Prozesse mitzuerleben, selbst auszuprobieren und dabei zu entdecken, was unterschiedliche Formen mit theologischen Denkprozessen machen. Besonders interessiert mich die Möglichkeit, dadurch das eigene theologische Denken zu irritieren, vertraute Formen zu hinterfragen und sensibler dafür zu werden, wo und wie sich in unterschiedlichen Formen neue theologische Perspektiven eröffnen.

In der pastoralen Praxis erlebe ich, dass Theologie in ganz unterschiedlichen Formen geschieht – etwa im Gespräch, in Ritualen, in Predigten, in Bildern, in gemeinsamer Praxis oder auch in spontanen Deutungen von Erfahrungen. Diese unterschiedlichen Formen werden jedoch selten ausdrücklich als Formen theologischen Denkens wahrgenommen und reflektiert. Eine Werkstatt, in der solche Denk-, Darstellungs- und Interaktionsformen bewusst erprobt und reflektiert werden, eröffnet mir deshalb die Möglichkeit, genauer wahrzunehmen, wie Theologie in meiner pastoralen Praxis geschieht und welche Formen sie dort annimmt. Zugleich kann daraus die Frage entstehen, wie solche Formen bewusst gestaltet und für pastorale Praxis fruchtbar gemacht werden können. 

Kommentare

  1. Na, das ist ja ein inspirierender Auftakt - man darf gespannt sein und voller Vorfreude!

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